Das Licht der Einheit
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- 04.09.2026
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Im Laufe der Geschichte waren die großen Religionen die treibende Kraft bei der Zivilisierung des menschlichen Charakters; sie entlockten ihren Anhängern Selbstdisziplin, Hingabe und Heroismus. Viele moralische Prinzipien der Religion wurden in Strukturen und Verhaltensweisen umgesetzt, die dazu dienten, die menschlichen Beziehungen zu veredeln und das kollektive Leben der Menschheit voranzubringen.
Jedes Mal, wenn eine Manifestation Gottes erscheint, wird ein volles Maß an Inspiration für die nächste Stufe des Erwachens und Fortschreitens der Menschheit in die Welt freigesetzt. Ein Mensch – in jeder äußerlichen Hinsicht gewöhnlich – wird berufen, ein Sprachrohr Gottes zu sein. Man mag sich an Moses vor dem brennenden Dornbusch erinnern, an Buddha, der unter dem Bodhi-Baum Erleuchtung empfängt, an den Heiligen Geist, der in Gestalt einer Taube auf Jesus herab kommt, oder an den Erzengel Gabriel, der Muhammad erscheint.
Mitte des 19. Jahrhunderts rief Gott Bahá’u’lláh – was „Herrlichkeit Gottes“ bedeutet –, um der Menschheit eine neue Offenbarung zu bringen. Vier Jahrzehnte lang flossen Tausende von Versen, Briefen und Büchern aus Seiner Feder. In Seinen Schriften entwarf Er den Rahmen für die Entwicklung einer globalen Zivilisation, die sowohl die spirituelle als auch die materielle Dimension des menschlichen Lebens berücksichtigt.
"Ich habe nie nach weltlichen Führungsansprüchen gestrebt. Mein einziger Zweck war es, den Menschen das zu übergeben, was mir von Gott aufgetragen worden war, zu überbringen…"
Bahá’u’lláh
Bahá’u’lláh litt 40 Jahre lang unter Gefangenschaft, Folter und Verbannung, weil Er der Menschheit Gottes neueste Botschaft brachte. Heute werden Sein Leben und Seine Mission auf der ganzen Welt zunehmend bekannter. Millionen von Menschen lernen, Seine Lehren auf ihr individuelles und kollektives Leben anzuwenden, um die Welt zum Besseren zu verändern.